17 Tote bei Selbstmordanschlag auf Polizei in Pakistan
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Mindestens 17 Menschen sind heute bei einem Selbstmordanschlag auf eine Polizeiwache im Nordwesten Pakistans ums Leben gekommen, mindestens 30 weitere wurden verletzt. Ein Selbstmordattentäter war mit seinem mit Sprengstoff beladenen Auto direkt in die Polizeistation gerast. Unter den Toten befinden sich neun Polizisten, vier Schülerinnen und vier andere Zivilisten. Es war der dritte große Selbstmordanschlag in Pakistan in weniger als einer Woche.
060910 - 09:27
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Nächste Friedensverhandlung in Jerusalem geplant
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Die neu aufgenommenen direkten Friedensverhandlungen zwischen Israelis und Palästinensern sollen am 15. September in Jerusalem fortgesetzt werden. Die Einigung auf diesen symbolträchtigen Ort für die zweite Gesprächsrunde verlautete gestern aus US-Regierungskreisen. An dem Treffen wird demnach auch US-Außenministerin Clinton teilnehmen. Einen Tag vorher gibt es Verhandlungen im ägyptischen Badeort Sharm el-Sheikh.
060910 - 09:26
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U-Bahn-Streik: London droht Verkehrschaos
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In Großbritannien hat Premier David Cameron wegen seines harten Sparkurses heute mit seinem ersten Streik zu kämpfen. Tausende U-Bahn-Bedienstete streiken seit gestern Abend für 24 Stunden. Vorallem London droht heute ein Verkehrschaos, in der britischen Hauptstadt sind täglich mehr als zwei Millionen Menschen mit der U-Bahn unterwegs.
060910 - 08:35
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Fini schlägt Berlusconi neuen politischen Pakt vor
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Fünf Wochen nach seinem Buch mit Premier Silvio Berlusconi hat der Präsident der italienischen Abgeordnetenkammer Gianfranco Fini klar gemacht, dass er nicht aus der Mitte-Rechts-Koalition austreten wird, um eine eigene Partei zu gründen. Er schlug Berlusconi am Sonntag eine neuen politischen Pakt vor, um die Legislaturperiode bis 2013 zu führen. Gleichzeitig bekräftigte Fini jedoch seinen Kritik am zentralistischen Führungsstil des Medienzaren.
060910 - 08:32
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Kurier: Planungsprobleme schon vor Skylink-Baubeginn bekannt
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Der Rechnungshof hat laut "Kurier" massive Missstände beim Bau des Terminals Skylink in Wien-Schwechat aufgedeckt. Demnach wusste der Flughafen schon vor dem Spatenstich, dass es eklatante Planungsprobleme im Bereich der Haustechnik gab. Selbst die Weitergabe der Planung von einer externen Firma an eine Arbeitsgemeinschaft brachte nichts. Die Experten bekamen das Projekt nicht in de Griff. Trotzdem hielt die Flughafen-Führung am geplanten Baubeginn fest.
040910 - 07:53
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Kampusch: Wurde von Priklopil geschlagen
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Wenige Tage vor der Veröffentlichung ihrer Autobiografie hat Natascha Kampusch im "Kurier" und der "Kronen Zeitung" über ihre jahrelange Geiselhaft gesprochen. Demnach hat ihr Peiniger Wolfgang Priklopil sie geschlagen und hungern lassen. Im Alter von elf Jahren habe er ihr den Namen "Bibiana" gegeben. Über ein Mikrofon erteilte ihr Priklopil Befehle. Den Moment der Entführung beschreibt die heute 22-Jährige wie den Ausbruch eines Krieges in dem man auf einmal alles verliert.
060910 - 07:30
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Deutsche AKW bleiben länger am Netz
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17 Atomkraftwerke gibt es in Deutschland, gestern Abend ist die Verlängerung nach langem Hin und Her beschlossen worden. Im monatelangen Streit der deutschen Regierung um die Verlängerung der Laufzeiten für ihre Atomkraftwerke hat man sich nun in einem Kernpunkt geeinigt. Wie gestern Abend aus Regierungskreisen am Rande des Atomgipfels im Kanzleramt verlautete, soll es demnach eine gestaffelte Laufzeitverlängerung geben. Die Meiler sollten dazu je nach Alter in zwei Gruppen unterteilt werden. Konkrete Jahreszahlen zu den Laufzeiten wurden zunächst nicht bekannt.
Weiter hieß es, auch die Gespräche über einen Beitrag der Industrie zur Förderung der erneuerbaren Energien kämen gut voran. Des Weiteren verständigte sich die Spitzenrunde im Kanzleramt darauf, die geplante Brennelementesteuer von 2,3 Milliarden Euro jährlich nur befristet zu erheben. Ergänzt werden soll sie durch einen „Sonderbeitrag“ der Atomindustrie, auf den sich die Konzerne vertraglich festlegen sollen.
060910 - 06:47
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EU-Minister beraten über Stabilitätspakt
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Die EU-Finanzminister beraten heute über die Verschärfung des Euro-Stabilitätspaktes und eine verbesserte Haushaltsüberwachung. Insbesondere das Thema Sanktionen für Schuldensünder ist in der von EU-Gipfelchef Van Rompuy geführten Arbeitsgruppe noch strittig. So hatte die EU-Kommission vorgeschlagen, notfalls Zahlungen aus Brüsseler Agrar- oder Regionaltöpfen zu streichen. Diese Transfers können Milliardenhöhe erreichen.
060910 - 06:46
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Minarett-Spiel auf Neonazi-Seite
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Das Anti-Minarett-Spiel der steirischen Freiheitlichen ist wieder online, allerdings nicht auf der Website der FPÖ sondern auf einer als neonazistisch eingestuften Homepage. Dort heißt es: "Wir greifen der FPÖ Steiermark gerne unter die Arme und stellen hiermit den Österreichern dieses Spiel wieder zur Verfügung." Bundespräsident Fischer hatte zuvor harte Kritik am Anti-Minarettspiel der FPÖ geübt und von einer "wirklichen Geschmacklosigkeit" gesprochen. Das Online-Spiel ist ähnlich einem Schießspiel. Ziel ist es, den Bau von Minaretten zu stoppen.
050910 - 16:27
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Moto-Gp: Tödlicher Unfall
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Der MotoGP von San Marino in Misano ist heute von einem tödlichen Unfall in der Moto2-Klasse überschattet worden. Der Japaner Shoya Tomizawa kam in einer Hochgeschwindigkeitskurve zu Sturz und wurde von den nachkommenden Piloten Alex De Angelis und Scott Redding erfasst. Der 19-Jährige erlag seinen schweren Verletzungen. Die Königsklasse gestaltete sich wieder einmal zu einem spanischen Duell, Honda-Pilot Dani Pedrosa gewann vor Jorge Lorenzo, der Yamaha-Pilot führt nach dem 12. Saisonrennen aber weiter in der WM-Wertung.
050910 - 16:25
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US-Open: Melzer im Achtelfinale
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Österreichs Tennis-Aushängeschild Jürgen Melzer hat mit einer beeindruckenden Leistung erstmals in seiner Karriere das Achtelfinale der US Open erreicht. Die Nummer 15 der Welt fertigte den Spanier Juan Carlos Ferrero in nur 1:44 Stunden mit 7:5,6:3,6:1 ab und trifft nun am Montag auf den als Nummer 2 gesetzten fünffachen US-Open-Sieger Roger Federer. Damit bekommt Melzer gegen den Superstar die Chance zur Revanche für die Achtelfinalniederlage in Wimbledon.
050910 - 10.20
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Mehr Rechte für EU bei Vereinten Nationen
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Die EU braucht nach den Worten von Außenminister Spindelegger mehr Rechte bei den Vereinten Nationen. Die Hohe Repräsentantin für die Außen- und Sicherheitspolitik sollte das Recht erhalten, in der Vollversammlung das Wort zu ergreifen, Vorschläge zu unterbreiten, Änderungsanträge zu stellen und auf Debattenbeiträge direkt zu reagieren. Ein Rederecht gebe es zwar bereits jetzt für die EU, allerdings erst zum Schluss der jeweiligen Debatte. Das erklärte Spindelegger der APA gestern nach Abschluss einer UNO-Klausur unter Leitung von Generalsekretär Ban Ki-moon in Alpbach.
050910 - 10.10
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Israel: Raketenangriff auf Gazastreifen
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Bei drei Luftangriffen auf Ziele im Süden des Gazastreifens hat die israelische Armee mindestens einen Palästinenser getötet und drei weitere verletzt. Israel bestätigte die Angriffe als Reaktion auf einen Raketenangriff aus dem Gazastreifen. Bei zwei Luftangriffenauf nach Ägypten führende Schmugglertunnel in der Nähe von Rafah sei einer der Tunnel zusammengebrochen, berichteten palästinensische Rettungskräfte und Augenzeugen. Dabei sei ein in dem Tunnel arbeitender Palästinenser getötet worden. Ein weiterer werde vermisst, drei Personen teils schwer verletzt.
050910 - 10.00
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Frankreich: Demos gegen Ausländer-Politik
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In Frankreich wächst der Widerstand gegen die rigorose Ausländerpolitik der Regierung. Nach der UNO, dem Papst und der EU-Kommission protestiert nun auch die Zivilgesellschaft. In 130 Städten sind heute Kundgebungen geplant. Kirchen, Menschenrechtsorganisationen, Gewerkschaften und Linke machen gegen Präsident Nicolas Sarkozy und seinen harten Anti-Ausländer-Kurs mobil. Zuletzt hatte es heftige Kritik an der Auflösung von Roma-Lagern gegeben.
040910 - 16:03
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Unigebühren für Lehrveranstaltungen? Karl blitzt mit Vorschlag ab
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Der Vorschlag von Wissenschaftsministerin Beatrix Karl, Studiengebühren für Lehrveranstaltungen bzw. Prüfungen einzuführen, stößt beim Koalitionspartner auf Ablehnung. SPÖ-Wissenschaftssprecherin Andrea Kuntzl erklärt, dass für die Studierenden zusätzliche Belastungen nicht verkraftbar seien. Auch von der FPÖ kommt Kritik: Karl wolle nur Budgetlöcher stopfen. Die Grünen meinen zum Vorschlag, dass die Wissenschaftsministerin bei Finanzminister Josef Pröll abblitze und daher die Last auf die Studenten abladen wolle.
040910 - 16:01
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Wien-Wahl: SPÖ lädt zum Auftakt in die Stadthalle
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Die Wiener SPÖ lädt heute zu ihrem offiziellen Wahlkampfauftakt in die Stadthalle. In Erinnerung an das Wahldatum - den 10.10. - werden die Besucher um 10.10 Uhr empfangen. Nach der Begrüßung durch den Pariser Bürgermeister Delanoe stehen die Reden von Bundeskanzler Faymann und Bürgermeister Häupl auf dem Programm. Kampagnenhighlights sollen dabei präsentiert werden. Die Organisatoren hoffen auf 10.000 Besucher in der großen Halle D des Komplexes.
040910 - 10.20
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Startschuss zur Wiener Nacht-U-Bahn erfolgt
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Die Wiener Nacht-U-Bahn hat in der Nacht auf heute ihre Premiere gefeiert. Die Garnituren waren zumindest im innerstädtischen Raum durchaus gut gefüllt. Trotz allgemeiner Partystimmung zeigten sich manche Fahrgäste wegen des verlängerten Betriebs verwundert. Begleitet wurde jeder Zug - wie auch in Zukunft - von einem Polizisten-Duo, dass das Sicherheitsgefühl steigern soll. Neben der Polizei waren auch 44 sogenannte Nightliner der Wiener Linien unterwegs, um gegebenenfalls schlichtend einzugreifen.
040910 - 10.10
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Schwere Schäden durch Erdbeben in Neuseeland
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Ein heftiges Erdbeben der Stärke 7,1 hat heute in Neuseeland zwar schwere Schäden verursacht, jedoch nach ersten Berichten offenbar keine Todesopfer gefordert. Auf der Südinsel wurden mehrere Menschen verletzt, zwei davon schwer. In Christchurch, der mit 400.000 Einwohnern drittgrößten Stadt des Landes, wurde der Notstand ausgerufen nachdem Häuser einstürzten. Das Mobilfunknetz brach zusammen, Straßen waren blockiert und die Gas- und Wasserversorgung unterbrochen. Eine Tsunami-Warnung wurde nicht herausgegeben. In Neuseeland kommt es jährlich zu 14.000 Beben pro Jahr, von denen rund 150 zu spüren sind.
040910 - 10.00
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Dritte Bohrung zu Bergleuten in Chile
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Eine dritte Bohrung mit stärkerem Gerät soll die Rettung der 33 verschütteten Bergleute in Chile beschleunigen. Der Bohrer mit höherer Leistung ist derzeit zum Bergwerk in der Atacama-Wüste unterwegs. Experten hoffen, die Kumpel damit schon in etwa zwei Monaten aus 700 Metern Tiefe an die Oberfläche holen zu können. Die Regierung geht jedoch weiter davon aus, dass die Rettung drei bis vier Monate in Anspruch nehmen wird.
030910 - 16:34
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Glawischnig: Schennach-Wechsel „nicht in Ordnung“
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Der Wechsel des Grünen Bundesrates Schennach zur Wiener SPÖ stößt bei seiner ehemaligen Parteichefin Glawischnig auf kein Verständnis. Schennachs Schritt sei gegenüber den Grünen und der Wiener Parteichefin Vassilakou „nicht in Ordnung“. „Bemerkenswert“ findet Glawischnig, dass jemand die Listenerstellung vor sieben Monaten zum Anlass nehme, um kurz vor der Wahl die Partei zu wechseln. Dass sie selbst zu wenig Führungsstärke gezeigt habe, weist sie zurück.
030910 - 16:25
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